| Fliegen mit dem Motorsegler |
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In der Luftfahrt sind Motorsegler Flugzeuge, denen grundsätzlich alternativ die Betriebsarten Motorflug und Segelflug möglich sind. Die Motorsegler lassen sich unterscheiden in Reisemotorsegler (Touring Motor Glider) und Segelflugzeuge mit Hilfsmotor.
Touring Motor Glider (TMG): Reisemotorsegler werden überwiegend im Motorflug für Reise- u. Schulungsflüge eingesetzt. Sie sind durchweg eigenstartfähig. Je nach Motorisierung können TMG auch als Schleppflugzeuge für Segelflugzeuge und Banner eingesetzt werden. Beim Einsatz in der Schulung für den PPL wird in den Motorflugschein schließlich die Typenberechtigung "Touring Motor Glider TMG" eingetragen. Sie dienen aber auch beim Erwerb des Segelflugscheines als Schulflugzeug - hier wird die Startart "Hilfsmotorstart" in den Segelflugschein eingetragen. Segelflugzeuge mit Hilfsmotor: Segelflugzeuge mit Hilfsmotor werden überwiegend im Segelflug betrieben. Der Hilfsmotor ist meist ein Klapptriebwerk, das nur zum Motorbetrieb ausgeklappt wird. Er ermöglicht den Eigenstart oder die Heimkehr, wenn der Flug im Segelflug nicht mehr fortgesetzt werden kann. Die Versionen mit Klapptriebwerk entsprechen bei eingefahrenem Triebwerk einem reinen Segelflugzeug. Um ein Segelflugzeug mit Hilfsmotor fliegen zu dürfen, benötigt man den Segelflugschein mit der Startart "Hilfsmotorstart". |
